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rock climber on the cliff

Wie geht Leadklettern? Ein ultimativer Leitfaden

Quelle: lzf/Shutterstock.com

Wenn Sie Felsen erkunden möchten, die Sie zu Fuß nicht erreichen können, und die Grenzen Ihrer Kletterfähigkeiten testen wollen, sollten Sie sich im Leadklettern versuchen. Im Vergleich zum Top-Rope-Klettern erfordert es mehr Koordination, Planung und Ausdauer, um am Gipfel anzukommen. Diese Art des Kletterns ist mit einer gewissen Lernkurve verbunden, da Sie sich Ihren eigenen Weg bahnen und das Seil an der Felswand befestigen müssen. Auf vorbereitete Anker können Sie sich hier nicht verlassen. 

Die gute Nachricht ist, dass Ihnen ein episches Training bevorstehen könnte. Kletterer verbrennen in der Regel zwischen 400 und 600 Kalorien pro Stunde. In diesem Leitfaden erfahren Sie, wie Sie wie die Profis klettern und Ihre Touren auf die nächste Stufe heben können. 

Lernen Sie die Grundlagen

Beginnen wir mit den Grundlagen des Leadkletterns. Im Gegensatz zum Top-Rope-Klettern, bei dem man von einem Seil gesichert wird, das am oberen Ende des Felsens angebracht ist, ist man selber für die Verankerung des Seils an der Felswand mithilfe von abnehmbaren Quads oder Anker verantwortlich. Sie arbeiten sich also langsam den Berg hinauf und setzen alle paar Meter eine weitere Sicherung ein. 

Um weiter nach oben zu kommen, gehen Sie über den Haken oder das “scharfe Ende des Seils” hinaus und befestigen Ihren Anker dann wieder an einer höheren Stelle im Fels. Wenn Sie es nicht bis zu Ihrem nächsten gesetzten Anker schaffen und den Halt verlieren, ist der Sturz doppelt so tief wie die Distanz zwischen Ihnen und dem nächstgelegenen Ankerpunkt. Wenn Sie fünf Meter über den letzten Anker klettern, müssen Sie mit einem Sturz von zehn Metern rechnen, bevor der Anker Sie auffängt – plus der Durchhang des Seils. 

Mit dem Packtalk Outdoor können Sie beim Klettern freihändig sprechen

Üben Sie das Ein- und Aushängen

Es gibt kein Seil, das Sie auffängt, außer Sie haben es selbst gesetzt. Sie müssen sich daran gewöhnen, die abnehmbaren Anker in die Felsen einzusetzen. Beschäftigen Sie sich eingängig mit den verschiedenen Arten von Ankern und wie sie befestigt werden. Die Spalte muss groß und stabil genug sein, um den Anker zu tragen. Er sollte sicher genug sein, um Ihr Gewicht zu tragen. Er darf aber nicht zu tief sitzen, weil er sonst nur schwierig wieder entfernt werden kann.

Sie sollten zudem geschickt mit dem Karabiner umgehen können, um sich schnell an einen Bolzen oder Schnellspanner einhängen zu können. Eine Hand muss stets am Felsen bleiben, während Sie sich mit der anderen Hand am Anker einhängen. Dieser sollte sich unterhalb des Kopfes und oberhalb der Taille befinden, so ist er immer in Reichweite.

Je besser diese Handgriffe sitzen, desto mehr Energie sparen Sie. 

athletes rock climbing

Quelle: wavebreakmedia/Shutterstock.com

Besuchen Sie einen Leadkletter-Kurs 

Der beste Start ins Leadklettern ist, es von jemandem zu lernen, der es bereits gemeistert hat. Entweder von einem Freund oder einem professionellen Kletterausbilder. Er wird Ihre Fragen beantworten und Ihnen helfen, die häufigsten Fehler zu vermeiden, die Ihre Tour ruinieren könnten. 

Bereiten Sie Ihre Ausrüstung vor

Sie brauchen eine Reihe an notwendigen Ausrüstungsgegenstände für das Klettern. Diese können sie mieten oder kaufen. Dazu gehören Seile, Karabiner, Anker und Klemmen, die Ihr Gewicht tragen können. Die Ausrüstung sollte in gutem Zustand sein. Achten Sie auf ausfransende Seile, verbogene Klemmen und verrostete Metallteile, die bald kaputt gehen könnten.

Die ultimative Ausrüstungsliste zum Klettern

Ruhig bleiben

Leadklettern ist nichts für schwache Nerven. Sie müssen Ihre Höhenangst überwinden und lernen, ruhig zu bleiben, wenn Sie nicht wissen, wie es weitergeht. Die Angst kann leicht die Oberhand gewinnen, wenn man sich nur das schlimmste Szenario vor Augen führt. Es ist immer hilfreich, wenn Sie mit erfahrenen Kletterern unterwegs sind, die Sie im Notfall von einem Felsvorsprung herunterholen können. 

Verwenden Sie das Packtalk Outdoor, um drahtlos mit anderen Kletterern zu kommunizieren. Es stellt automatisch eine Verbindung her, sobald es in Reichweite ist und behindert Sie nicht beim Klettern. Sprechen Sie einfach in das Headset, um mit dem nächstgelegenen Kletterer zu sprechen, wenn Sie unterwegs auf Probleme stoßen.

Fangen Sie klein an und arbeiten Sie sich langsam an steilere und höhere Felswände heran, bis Ihre Angst nachlässt. 

Machen Sie einen Übungslauf

Indem Sie dieselben Schritte immer wieder wiederholen, gewinnen Sie Vertrauen am Berg. Sie können sich mehr Luft bei möglichen Fehlern geben, indem Sie beim Leadklettern ein Toprope verwenden, so dass Sie sich keine Sorgen um zu tiefe Stürze machen müssen. Dies wird oft als Testlauf bezeichnet. Sobald Sie den Dreh raus haben, können Sie das Toprope weglassen und neue Routen erkunden, die noch nicht mit Ankern und Klemmen versehen sind. 

Active climber woman in protective helmet

Quelle: Soloviova Liudmyla/Shutterstock.com

Mit ein wenig Planung und Übung sind Sie auf dem besten Weg, ein erfahrener Leadkletterer zu werden. Gehen Sie es ruhig an und lassen Sie sich Zeit beim Sichern, damit Sie nach einem Sturz wieder aufstehen und einen neuen Aufstieg wagen können.